Lionceau

Audio fürs Ohr, Beats für die Beine, Lyrics für die Lymbik

Stichworte für den Löwen:

LIONCEAU?

Schickes Wort aus dem Französischen. Ein englisches Pseudonym zu finden war schier unmöglich, da alles, was einigermaßen passte, schon vergeben war.

Deshalb der Umweg über Frankreich.

Das Logo hat die Künstlerin Anna Käse für mich gestaltet. Ich habe sie bei einer Ausstellung kennengelernt und ein Bild von ihr erworben. An ihren Arbeiten mag ich die verschiedenen Ebenen: Zunächst sehen die Bilder kindlich aus, aber sie wachsen darüber hinaus, wenn man sie länger betrachtet. Dann entstehen in der Tiefe Geschichten, die von Wünschen, Ängsten und Träumen handeln. Kurzum, schönes Logo - I like!
Ihr Bild "Riese in der Landschaft" hängt bei mir im Studio:

 

 

 

Deine Musik?
Feine Mischung aus Folk, Elektro, RockPop und Anklängen von Club-House-Musik, die aber auch reduziert auf Akustikgitarre funktioniert. Also House-Music im doppelten Wortsinne. Mich reizt die Kombination aus tanzbaren elektronischen Beats, folkartigen Gitarren und house-lastigen Synthies.

 

 

DIY?

Ja, alles selbst getextet, komponiert und aufgenommen. Ich spiele einige Instrumente, sodass ich das meiste selber aufnehmen kann. Dabei arbeite ich  digital – aber das einzige Instrument, das nicht live eingespielt ist, sind die Drums, die ich am Rechner programmiere.  Gitarren, Bässe, Klavier, Keyboards, Melodika und Synthesizer sind alle „per Hand“ aufgenommen. Einige Gitarren-, Mandolinen- und Bass-Spuren und Teile der Synthesizer auf den Produktionen hat zudem mein Producer, Marius André, beigesteuert.

 

Die Musik vertreibe ich bislang selber. Vielleicht findet sich ein netter Vertrieb mit Interesse.

 

 

Prozess?

Ich produziere in meinem kleinen Studio "Lion's Den" (Höhle des Löwen) vor und sende alles per Internet an Marius. Dann schreiben wir tagelang Emails hin und her, um Details zu klären und er verleiht den Songs den letzten Schliff und ist zudem verantwortlich für den Mix, den wir am Ende gemeinsam in seinem Studio „Stereoblock“  fertig stellen.

 

Ich habe komplette künstlerische Freiheit, mir quatscht keiner in den Prozess rein und alles klingt 100% so, wie ich es geplant habe.

 

 

Huhn oder Ei - bzw. Texte oder Musik?

Text vor Musik - also die Texte entstehen meist zuerst – als Gerüst. Mir fliegt dann zu einem Thema eine Textzeile zu, eine Überschrift aus einer Zeitung, ein Wort aus dem Radio oder ein Gedanke aus einem Gespräch.

Damit ist schnell eine Melodie verbunden und der Song entsteht Stück für Stück.

 

Die Ideen sind allesamt Kopfkino – das heißt ein Lied läuft quasi wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Oft sind Textzeilen wie Puzzleteile oder Mosaiksteine, die allein genommen für sich stehen aber zusammengenommen ein Ganzes ergeben.

Außerdem liebe ich Wortspiele und mag es, wenn Wörter oder Sätze aus ihrer ursprünglichen Bedeutung herausgenommen und auf andere Situationen übertragen werden.

(Mehr zu den Texten hier.)

 

 

Englisch texten?

Yes! - But why? -

Weil es mir leichter fällt. Englisch ist nicht meine Muttersprache – und  wahrscheinlich liegt es genau daran. Ich bin im Englischen unbefangener und das kommt meiner Schreibmethode, dem Textepuzzlen, entgegen. Als ich mit Marius noch in Schülerbands gespielt habe, waren deutsche Texte völlig uncool - heute muss man sich kurioser Weise fürs Englische erklären.

 

 

Harmonika?

Ja, das etwas verschroben-skurile i-Tüpfelchen in einigen Songs auf Noble Earth. Hab recht lange nach einem speziellen Klang für die Produktion gesucht und hörte bei einer Straßenband eine Melodika – und fand: Passt!

 

 

Live?

Klar, Köln-Arena oder Olympiastadion mit viel Laser und Pyro. Oder halt auch Irish Pub... wer weiß?

 

 

LIONCEAUs iTunes?

Phillip Boa & The Voodooclub, Garbage, Darren Hayes, Amy Macdonald, Robyn, Faithless, Johnny Cash, Rammstein, Underworld, U2 – u.a.

 

 

 

LIONCEAU

Photos by Kim Anderson

 

 

 

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